Wer will Gutti zurück? Er will Gutti zurück.

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Diese Mediendiktatur. Das linke Schmierblatt „Welt“.
Der war nett. Und total der gute Politiker. Und alle sind nur neidisch.
Nicht von jedem Betrüger regiert werden, aber von dem schon.
Der hat das ja gut gemacht mit dem Abschreiben, sont hätte es ja eher jemand gemerkt.
Und Zucht und Ordnung wären schon schön, dann wären die Leute hier wenigstens pünktlich zur Demo gekommen.

Das sind keine Kommentare aus der »Unterschicht« (was auch immer das sein soll), der Mann promoviert gerade, sagt er. (Und auch, wenn der Mann die Reporter [oder alle beide uns] verarscht – was ich durchaus in Betracht ziehe wovon ich ausgehe: Die Sätze die er sagt sind ja trotzdem »echt«. Die fallen ja auf Straßen, in facebook-Gruppen und sonstwo.)

Kurz sprachlos. 200 Jahre Aufklärung für die Tonne.

Es ist wichtig – und das meine ich vollkommen ernst – zu wissen, wie andere Menschen denken. Zu wissen, was es noch für Meinungen gibt. Zu verstehen, was die Menschen treibt die nicht froh sind, das »KT« zurück getreten ist.
Gut – Spaß ist das nicht, sich ernsthaft mit Menschen auseinander zu setzen, die akzeptieren würden von einem Betrüger regiert zu werden, wenn er denn „so nett“ ist.

Aber wenn man den anderen vorwirft, nicht diskutieren zu können, dann sollte man selbst auch schon mehr draufhaben, als hin und wieder einen pointierten Tweet loszulassen. Und da gehört die Bereitschaft zu einer ernsthaften Auseinandersetzung auch dazu.

Am Rande bemerkt: Ich möchte nicht wissen, was für peinliche Filmchen es von den Roots der linken Protestkultur gäbe, wenn damals an der Startbahn West oder in Brokdorf auch schon jeder Heinz eine Digitalkamera gehabt hätte.


Wolfgang Blau – Die sieben Mythen der Debatte um Qualiätsjournalismus

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Spass mit’m Bass

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Und während ich hier so langsam aber sicher Tag für Tag Ordnung in mein halbwegs spontanes neues Layout bringe könnt Ihr nochmal kurz Herrn Stevens und dem Kollegen Hellborg zuschauen, wie sie vierhändig Spass mit’m Bass haben:

Kleine Anekdote am Rand: So sehr ich den Herrn Stevens mag, so sehr hab ich aber auch gelacht, als er am Mittwoch Abend direkt neben unserem Tisch versuchte, in den Backstagebereich zu kommen. Aber fast daran scheiterte, weil er – coole sonnenbebrillte Sau wie immer – die schwarze Klinke auf der schwarzen Tür nicht fand.
Tja, es ist eben nicht immer einfach, dieses Rockstar-Ding.


Die Wahrheit über Jazzclubs

Aus der Kategorie »just music«

So mit 14 lernte ich aus Bravo und Popcorn ein paar Wahrheiten über den Rock’n’Roll und über Konzerte allgemein. Ich las von wilden Konzerten, von riesigen Bühnen, die von den Stars in schweißtreibenden Shows beackert wurden, ich las von den großen Posen des Rock’n’Roll, von Lautstärke, die einem die Ohren klingeln machte und von den glücklichen, die aus dem Publikum auf die Bühne gezogen wurden, um dort ein Lied lang mit den Großen des Biz zu tanzen.

Etwas später las ich (nicht mehr in der Bravo) manchmal von einer anderen Welt: Von der Welt der Jazzclubs. Da wo man an Tischen gepflegter intellektueller Musik lauschte. Wo es nicht auf die Pose, sondern auf den Inhalt ankam.

Meine ersten Konzerte waren dann auch Jazz-Konzerte und oft bestätigte sich das Klischee. Und als ich später Rock-Shows sah und von der Beliebigkeit der großen Posen enttäuscht war fand ich das auch gar nicht schlimm. (Wer jemals über zwei oder drei Bon Jovi-DVDs verglichen hat, ob sich Posen, Mimik, Gestik bei »Livin‘ on a prayer« vielleicht zufällig völlig gleichen, der weiß was ich meine.)

Gestern Abend gabs im Jazzclub in Münster Rock’n’Roll. T.M: Stevens war da. Und auch wenn die nicht-Bühne des Jazzclubs keine raumgreifenden Läufe von einer Bühnenseite zur anderen ermöglichen, ist es im Gegenteil umso geiler, dem Künster direkt gegenüber zu stehen. (Und ihm auf die Finger zu gucken)


Ich habe T.M. jetzt zum zweiten mal gesehen und selten jemanden erlebt, der mit so viel Spaß und Spielfreude auf den Bühnen steht – und das, obwohl (oder weil?) er irgendwie nicht zur Topriege der Rock-Heavy-Funk-wasweissich-Szene gehört, sondern auch nach vielen Jahren auf Tour immer noch eher ein musicians-musician ist. Die musicians erinnern sich dann vielleicht eher an die Anfänge bei Miles Davis und James Brown, an die legendäre Bassline von »Unchain my heart« und an viele Gastspiele auf vielen, vielen Platten anderer Künstler.

 


Wie auch immer, trotz kleiner Bühne war es (erwartbar) ein musikalisch unglaublich lohnenswerter Auftritt, der nebenbei drumherum alle mit 14 gelernten Klischees Lügen strafte: Die Show war purer Rock’n’Roll, war laut und schweißtreibend und schnell flirtete der große bunte Mann mit den tanzenden Mädels in der ersten Reihe. Holte sie dann auch auf die Bühne und auch die Menschen an den Tischen wurden mit einem herzlichen »Move your Arsch up!« dazu bewegt, doch bitte den Stock aus dem Gesäß zu nehmen.

Ob T.M.s Erinnerung, beim letzten Auftritt in »Munschta« doch dieses leckere Zeugs getrunken zu haben und die mehrfach wiederholte Aufforderung »Bring more Korn!« eine Rolle gespielt hat?

Egal. Hat gerockt. Besten Dank an den Herrn TheMM, ohne den ich das verpasst hätte.


Hausmitteilung

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Ich spiele hier gerade mit verschiedenen Schriften (s.u.) rum. Falls Ihr also irgendwann hier vorbei kommt und die Überschriften in 600pt in irgendeiner Schreibschrift und 25cm Abstand zum Artikel stehen – herzlichen Glückwunsch, dann seit Ihr bei einem Bastel-Anfall live dabei.

30 Sekunden warten und neu laden sollte helfen.
Danke für die Aufmerksamkeit.

Edit 3.3.2011: Ich spiele hier gerade mit allem rum. Nicht wundern: Da ich die Bastelarbeiten eher in den »Ah, der Upload dauert noch 5 Minuten«-Pausen mache, wird das alles in den nächsten Tagen wachsen. Nehme ich an.

Edit: 3.3.2011 Abends spät: Rückwirkend für dieses Jahr habe ich jetzt schon mal die Artikel korrigiert. Ich wollte ja schon lange den Text breiter laufen lassen, aber da waren so viele Bilder, die ich von Hand angepasst hatte … (Ja, ich weiss, dass man das über die WordPress-Klassen hätte regeln können. Shouldawouldacoulda.

Edit 4.3. 2011: Kinder, Ihr müsste mir doch sagen, wenn ich die Buttons zum Blättern zwischen den Artikeln auskommentiere und vergesse, sie wieder einzubauen. So geht das alles doch gar nicht.


Heute ist Shocka Zooloo – Tag!

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Jazzclub Münster um acht.
Ohrstöpsel nicht vergessen.


So siehts aus

Aus der Kategorie »just jawl«

Ich hab ein neues Wort gelernt: »Flappende Core-Router«.
Die sind dafür verantwortlich, dass das jawl in den letzten Tagen ein paar Mal nicht erreichbar war.

Wer dafür veranwtortlich ist, dass hier zwischen dreißig und vierzig Kommentare der letzten Wochen verschwunden sind, das haben wir leider nicht herausbekommen können. Manchmal, wenn ich bei anderen im Blog lese, dass »das Blog-Heinzelmännchen« etwas geregelt hat, dann muss ich lächeln, weil ich doch mein eigenes Blog-Heinzelmännchen bin. Gestern hätte ich mir eines gewünscht.

Also: Versteht das nicht falsch, ich habe die Unterhaltungen mit Euch – und gerade die in den letzten zwei Wochen – sehr geschätzt, aber sie sind im Daten-Nirvana. Ich nehme an, es geht ihnen dort besser als hier.

Sonst ist hier nicht viel los. Das liegt natürlich hauptsächlich daran, dass dort umso mehr los ist. Da passieren gerade Sachen, die würde ich wirklich gerne bloggen, aber ich fürchte die Zeit ist noch nicht reif dafür. Naja, und selbst wenn sie es wäre, ich hätte sie ja eh nicht, um alles zu Blog zu bringen.

Ach, habt Ihr eigentlich gemerkt, dass die Schrift hier größer ist? Hübch, gell?

Die aufmerksame Leserin – die, die mir auch an einer der vielen, vielen anderen Stellen folgt – denkt jetzt bestimmt: »Ah, neue Brille, und schon macht er die Schrift größer«
Aber: Damit hat das nichts zu tun. Ehrlich. Im Nahbereich gucke ich immer noch wie in junger HechtAdler.

Wie komm‘ ich denn auf »Hecht«? Ich sollte aufhören. Also schlaft gut!


Aus »Like« wird »Share«. Jedenfalls hier.

Aus der Kategorie »just jawl«

Kurze Hausmitteilung: Ich habe den schicken Facebook- »Mag ich«-Button gegen einen nicht minder schicken »Teil das doch mit Deinen Freunden«-Button ersetzt.

Vorteil: Der neue Button liegt hier auf dem Server, das jawl lädt also wieder schneller und facebook weiß nicht automatisch, dass Ihr hier seid.

Nachteil: Wahrscheinlich löscht facebook aus dem zweiten Grund die »Share«-Funktion bald. Sonst fällt mir nix ein.
Ach doch: Das erste Bild, was facebook auf dieser Seite findet ist ein XING-Icon. Aber Ihr habt ja alle die Medienkompetenz, die Bildchen nach etwas passendem durchzusuchen oder das Häkchen bei »kein Miniaturbild« zu setzen, nicht wahr?!