(sponsored) Das perfekte Selfie?

Aus der Kategorie »just links«

Damals (ja, Opa erzählt mal kurz von vorm Krieg) bloggten wir ja alle anonym. Keine Klarnamen, keine Fotos.
Irgendwann hat sich das rapide geändert.

Zuerst begannen ein paar Blogger ihre daily-Fratze zu schießen. Und so selbstdarstellerisch so ein Bild erst schien, so entstanden aus der Wiederholung durchaus interessante und faszinierende Serien: Ein Bild ist langweilig, zehn Bilder selbstverliebt, ein paar Jahre werden auf einmal Kunst. Oder Zeitzeugnisse.

Diese jungen Menschen im Web heute (Ihr verzeiht meinen ironischen Tonfall) wissen das alles nicht. Sie kennen nicht die weiten Wege, die von der daily-Fratze oder der daily-Dauerwelle über den daily-Mugshot zum „Selfie” zu gehen waren. Sie wissen nicht, dass man früher noch keine Frontkameras hatte, dass man seine Digicam auf Verdacht aufs Gesicht richten musste und nur hoffen konnte, dass man wirklich auf dem Bild auch drauf war und der Autofokus auch die Nase und nicht den Eisverkäufer im Hintergrund erwischt hatte.

Ja, Ihr Lieben, so war das früher.

Dafür haben sie das Selfie zu einer eigenen Kunstform erhoben, sie haben es zum britischen Wort des Jahres 2013 gehoben und ich bin – und das meine ich jetzt überhaupt nicht ironisch – furchtbar gespannt, was wir in ein paar Jahren aus den Selfies zwischen #609060 und dem worlds-most-retweetet Selfie von Oscar herauslesen.

Außerdem wissen sie wirklich – also: wirklich! – was sie tun. Simon Desue erklärt es. Und ich staune – nicht nur über die Menge der Bildbearbeitungsapps.

Transparenzdings: Simon erklärt das übrigens für die Vodafone-Kampagne 4milliarden.vodafone, für die ich wiederum diesen Beitrag schrieb.


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

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