Prokrastination? Nee.

Aus der Kategorie »just people«

Wer hier oder bei Twitter mitliest, der weiss, dass ich gerne mal prokrastiniere.
Dachte ich jedenfalls bis gerade. Die Wahrheit aber ist: Ich bin einfach zu doof. Ich will etwas arbeiten, dann lenkt mich etwas ab und dann habe ich vergessen was ich wollte. Das ist etwas ganz anderes, als die Arbeit aufzuschieben.

Beweis gefällig?
Es passiert mir auch bei angenehmen Dingen (wenn ich alle Arbeit jetzt der Einfachheit halber mal in die Schublade „unangenehm“ stecke, was nicht so ist. Aber für den Augenblick langts.)

Gerade wollte ich mein neues Office, was gestern gekommen ist installieren. Darauf freute ich mich, seit gestern das Päckchen kam.
Ich denk also: „Da war doch noch was!?“, freue mich und laufe runter, um die CD zu holen.
Auf dem Weg begegnet mir Joschka; Joschka teilt mir mit, sie wollte nochmal raus.
Auf dem Weg Joschka rauszulassen fallen mir die Blumen ein, die ich dann draussen gleich giessen könnte.
Beim Weg mit der Giesskanne in die Küche sehe ich das dortige Chaos und beginne, die Spülmaschine einzuräumen.
Joschka reisst mich zum Glück da raus und ich gehe mit Giesskanne und Katz nach draussen.
Giesse die Blumen, sehe den Postboten, hole die Post rein und gehe mit der Post wieder hoch.

Hier oben ist mir dann die Office-CD wieder eingefallen.
Und jetzt, wo ich das alle gebloggt habe gehe ich mal eben runter und mach die Spülmaschine wieder zu.

Mit Aufschieben hat das nichts zu tun – ich bin einfach zu doof.


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

11 Reaktionen

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Am 03.07.2008 um 9:26 Uhr sprach hinterlektuelles:

Jetzt wo Sie es schreiben: Ich bin auch einfach nur zur doof! Tolle Erkenntnis! ;) Und in dem Lebensmotto „Perfecting the art of procrastination“ liegt die Betonung auf „art“, dessen war ich mir bislang auch nicht bewusst. Grandios.


Am 03.07.2008 um 9:29 Uhr kommentierte Konstantin:

Nee, das ist nicht doof, das ist normal. Und es erklärt auch den prüfenden Blick, dem man in der Umgebung von Katzenartigen gelegentlich ausgesetzt ist: Schafft er es nun noch, mir Futter/Ausgang/Streicheleinheiten zu geben, oder ist er einfach hoffnungslos überfordert?


Am 03.07.2008 um 9:30 Uhr ergänzte hinterlektuelles:

Zur doof … jajaja. ;)


Am 03.07.2008 um 9:48 Uhr meinte DerPoschist:

Was wollte ich nochmal hier?


Am 03.07.2008 um 9:49 Uhr sagte serotonic:

Die Zerstreutheit eines jeden, der den Kopf zu voll hat aber nebenbei auch noch was leben möchte. Dafür sind unsere Rezeptoren nicht gemacht.

hinterlektuelles: Tschilp? :P


Am 03.07.2008 um 11:30 Uhr ergänzte Herschel:

ja, das kenne ich nur zu gut. ich nenne es „prioritäten-darwinismus“. unwichtige sachen vergisst man, nur die wichtigen bleiben im kopf.

blöd nur, wenn man unwichtige sachen vergisst, und dafür andere unwichtige sachen macht :)

habe mal einen artikel darüber geschrieben: http://www.phase-5.net/am-rande-zur-philosophie/der-prioritaeten-darwinismus/


Am 03.07.2008 um 20:59 Uhr sprach CountZero:

neee, das is nich doof, das is einfach unkonzentiert, oder überfordert, oder zerstreut, sowas in der art….
öfter mal entspannen und den dreck dreck sein lassen, dann kriegt sich das irgendwann wieder ein.


Am 03.07.2008 um 21:35 Uhr meinte Ebola:

Manche nennen das ADS. Vielleicht eine Form davon – alles anfangen, wenig zu ende bringen.

Mach‘ dir nichts daraus. Ich bin etwas über vierzig und lebe gut damit. ;-)


Am 04.07.2008 um 21:52 Uhr wusste dave-kay:

Geht es denn auch anders? Ich habe ja so das Problem, dass mir die Arbeit generell nie ausgeht und ich immer wieder Dinge anfange und bis kurz vors Ende bringe, bis was Neues auf der Seele brennt. Und irgendwann heißt es dann Fleißarbeit und die Restbaustellen beseitigen.


Am 04.07.2008 um 21:52 Uhr meinte dave-kay:

Geht es denn auch anders? Ich habe ja so das Problem, dass mir die Arbeit generell nie ausgeht und ich immer wieder Dinge anfange und bis kurz vors Ende bringe, bis was Neues auf der Seele brennt. Und irgendwann heißt es dann Fleißarbeit und die Restbaustellen beseitigen.


Am 04.07.2008 um 21:53 Uhr kommentierte dave-kay:

HUCH!


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