Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

S. vom Dach

Vor ziemlich exakt zehn Tagen kaufte ich ja einen Propeller. Morgen ist die Karnevalsfeier in der Schule, also muss der Propeller jetzt an der Hose dran sein. Ist er auch. Und so ging’s:


Das ist also der Motor. ca. 5 cm lang und ohne jede Möglichkeit, ihn irgendwo fest zu machen. Geschweige denn an einer Hose. Ich ging also daran, eine Halterung zu bauen. Erstmal zwei Holzplättchen aussägen. Oben sieht man schon eine Kerbe, in die der obere, breitere Teil des Motors passt.

 


Die Plättchen hab ich dann noch ein bisschen abgerundet und abgeschliffen und erstmal auf ein weiteres Holzplättchen gestellt. Grundsätzlich gut, aber: Wie bekomme ich das Plättchen an die Hose? Este Idee und erstes Plättchen verworfen und eine größere „Bodenplatte“ ausgesägt.

 


Das sah besser aus, darauf habe ich die Plättchen mit dem festgeklemmten Motor (es mag auch der ein oder andere Tropfen Heißkleber beteiligt gewesen sein) festgeklebt. Und dem ganzen noch eine Runde Isolierband spendiert – als Zugentlastung. Rechts sieht man auch, wie das Kabel schön in Richtung Rückseite der Platte verschwindet. Klugerweise nimmt es dazu das Loch, was ich ihm gebohrt habe.

 


Jetzt brauchte die Konstruktion eine Abdeckung. Also aus Cordstoff (passend zur Hose) vier Dreiecke ausgeschnitten und so zusammengenäht, dass eine Pyramide entstand. Mit Loch oben in der Mitte, so dass die Achse vom Motor aus noch durchpasste.

 


Hier sieht man, wie der kleine Motor vorwitzig seine Achse in die Luft streckt. Rechts kann man sehen, wie ich erst noch oben alles schön mit Isolierband abgeklebt hatte – der Schönheit wegen. Isolierband hält nicht auf Cordstoff, das alles hatte sich schneller aufgelöst, als das iPhone das Photo gespeichert hatte.
Jetzt sieht man etwas vom Holz. Aber das stört keinen großen Geist.

 


Nachdem das Kabel ja klugerweise schon den Weg hinten aus der Holzplatte genommen hat, hab ich ihm noch ein kleines Loch in eine Naht der Hose geschnitten und ihm innen in der Hose einen Weg gewiesen der dazu führt, dass der Batteriepack und der Schalter exakt in der Hosentasche landen. Wie praktisch. So ein kluges Kabel. (Ja, man sieht auch, dass ich beim Befestigen der Konstruktion auf der Hose eher grob genäht habe. Muss ja auch nur ein paar Stunden halten)

 


Und so siehts dann aus. Ein Filmchen mit der Frau beim Umkreisen des Kronleuchters folgt. Wir suchen gerade noch den Kronleuchter.

3 Antworten zu “S. vom Dach”

  1. rebhuhn sagt:

    ich will das unbedingt angezogen sehen – bittebittebitte!!! :D

  2. Dentaku sagt:

    Tolle Konstruktion, aber es fehlt noch der Film vom drehenden Propeller (Kronleuchter hätte es gerade dort gegeben).

  3. Christian sagt:

    Kommt ja, kommt ja. Heute wars schon wieder zu dunkel, als sie und ich und die Kamera aufeinander trafen.

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