Soundtrack meines Lebens: Moonlight shadow

Aus der Kategorie »just music«

Beim Lesen beim Bosch etwas entdeckt und für gut und nachahmenswert befunden. In loser Folge stelle ich hier Stücke vor, an die ich mich erinnere und/oder mit denen ich besondere Situationen verbinde. Folge 2 von …

Nachdem (Pop)Musik für mich wichtiger geworden war entdeckte ich so nach und nach die Musiksendungen im Radio – die gab es ja noch, Musikfernsehen hingegen noch nicht.

»Moonlight Shadow« von Mike Oldfield war damals so etwas wie ein Running Gag in der Hörer-Hitparade des WDR, der Schlagerralley – wenn ich mich richtig erinnere musste man Postkarten mit seinen 5 Lieblingstiteln an der WDR schicken. Ca. eineinhalb Jahre lang sah das aber wohl bei den meisten Hörern so aus: Postkarte nehmen, »Moonlight Shadow« schreiben und dann nach eigenem Geschmack die verbliebenen vier Plätze auffüllen. Denn das Stück hielt sich satte 74 Wochen in den Charts und führt die ewige Bestenliste damit auch auf ewig an.

Ich mochte den Song sehr gerne und wünschte mir – als ich für mein erstes Cassetten-Abspiel-Radio eine erste Cassette aussuchen durfte – dann auch die »Crisis« von Herrn Oldfield.

Außerdem mimte ich den Gitaristen in der Playback-Show der Klassenfeier unserer damaligen (fünften? sechsten?) Klasse – neben mir nur ein Mädchen auf einem Hocker.
Den Rest der Aula-Bühne hatte ich für mich alleine und so habe ich da quasi zum ersten Mal Rockmusikerluft geschnuppert. Mit einer Pappgitarre in der Hand. Naja.

Dass ich mit der 20-minütigen A-Seite »Crisis« dann auch nebenbei einen Vorgeschmack auf alte Oldfield-Qualitäten wie »Tubular Bells« bekam und so vielleicht auch ein Grundstock für spätere kurze Pink Floyd und Genesis-Phasen gelegt wurden begriff ich damals noch nicht.
Aber ich fand es schon spannend, ein Stück über eine komplette PlattenCassettenseite zu ziehen.
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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

5 Reaktionen

Am 17.06.2010 um 13:36 Uhr wusste joerg:

Das wäre unbedingt auch auf meinem Soundtrack. Bilder dazu sind: der 9jährige ich mit dem Kasettenrekorder auf dem Rücksitz des stahlblauen Trabants durchs hochsommerliche Ungarn, dieses Lied auf repeat (nein, natürlich konnte der Rekorder kein repeat).
Gehört auf jeden Fall in meine Top3 Kindheitserinnerungen mit Popmusik.


Am 18.06.2010 um 11:12 Uhr wusste Christian:

Musik aus dem kapitalistischen Ausland? soso … ;)

(oder war das später *rechne* *denk* …?)


Am 18.06.2010 um 11:35 Uhr antwortete joerg:

Nee wär schon ’83 circa. Die Kassetten wurden befüllt durch die damals so genannte Kulturtechnik des Mitschneidens (autsch sagten aufnehmen) von Hitparaden (heute: Charts) Sendungen des Klassenfeindes (Bayern 3, und später meine Lieblingssendung „BerlinCharts“ auf Rias2)

ich will jetzt übrigens auch so eine Reihe machen.


Am 18.06.2010 um 11:40 Uhr sprach joerg:

(wörter, die nicht in den Satz zu passen scheinen sind ein Produkt meiner wurschtfinger und der Android-eigenen Kreativität…)


Am 18.06.2010 um 22:23 Uhr antwortete Christian:

computergestütztes kreatives Schreiben, sehr schön.
Aufnehmen, jaja. Immer voll der Hoffnung, dass der Moderator den Mund hielt, so lange das Stück lief.


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