Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Strategie, um eine Runde durch das Social Web zu überleben

Sie kennen das: Sie haben gerade ein Stündchen Zeit und freuen sich auf Ihre facebook-Freunde und auf Ihre Lieblings-Blogs – und dann lesen Sie nur noch „vegetarische Schnitzel”, „ausgebeutete Kinder”, „ausgebremste Frauen”, „verarschte Hartz-4-Bezieher”.

Sie ahnen: Das werden jetzt wieder nur anstrengende Artikel und Postings; nur dazu geschrieben, Ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen.

… so könnte ich hier anfangen – nachdem ich ja gerade mit den freundlichen Service-Artikeln zum Überleben in unserer anstrengenden Welt begonnen habe.

Leider geht es nicht so bequem weiter. Keine super-duper-Tipps, keine vorformulierten Sätze. Statt dessen *gähn* etwas Mathematik.

Ein durchschnittlicher facebook-User hat (das weiß ich) ca. 150 Kontakte. Ich habe aber leider keine Ahnung, wie viele Twitter-Follower oder Blogleser man durchschnittlich hat, also nehme ich ganz jawl-o-zentrisch mich als Maßstab und erkläre:

  • 250 facebook-Kontakte
  • 700 Twitter-Follower
  • übern Daumen ein paar Hundert Blogleser, bei gut besuchten Artikeln deutlich in Richtung vierstellig.

Wenn wir weiter davon ausgehen, dass so ein privates kleines Blog wie dieses hauptsächlich fröhlich halt so darüber schreibt, twittert, postet, was seinen Befüller so tagtäglich beschäftigt, dann kannst Du Dir selber ausrechnen, wie groß die Chance ist, dass ein Artikel (Post/Tweet) dafür geschrieben wurde, Dich, genau Dich persönlich anzugreifen, aufzuregen, zu provozieren, zu missionieren.

Genau. Sehr gering. Reg Dich einfach nicht auf.

4 Antworten zu “Strategie, um eine Runde durch das Social Web zu überleben”

  1. Dentaku sagt:

    Ach das schreibst Du doch nur um mich zu … oh, wait…

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