Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Switch im Home-Office. Nachtrag.

Vor knapp einer Woche schrieb ich ja über meinen Wechsel der Arbeitsumgebung – und schon ist es Zeit für einen kleinen Nachtrag:

komodo u transmit

Editor und FTP:
Dank eines Telefonats* mit meinem Webhoster stieß ich auf die beiden Programme, die sich in den Tagen danach sofort ihren Platz im Standard-Workflow gesichert haben.
Da ist einmal Komodo Edit, der als Editor schon in der Standard-Einstellung ca. 90% von dem mitbrachte, wie ich gerne arbeiten möchte. Da er aber auch extrem offen dafür ist, sich an jeder Ecke anpassen zu lassen war es nicht sehr schwer, die gewohnten Tastenkürzel fest zu legen und schon merkte ich gar nicht mehr, dass ich mit einem neuen Programm arbeite.

Außerdem erwähnte er Transmit, ein FTP-Programm. Ich kannte bis dahin nur FileZilla und Cyberduck auf dem Mac – und die fand ich beide ganz ok und hatte keinen Ersatz gesucht. Vor allem, wo ich ja davon ausging, dass mein Traum-Editor eh FTP-Funktionen mitbringt.
Transmit macht aber alles irgendwie etwas besser und bietet vor allem die Funktion, die lokalen Daten und den Server zu synchronisieren – was mir erspart darüber nachzudenken, was ich denn jetzt eigentlich gerade bearbeitet habe.
Außerdem kann ich Komodo als Standard-Programm für alle Dateitypen eintragen, so dass ich im Komodo eine Datei auf dem Server doppelklicke, Transmit eine lokale, temporäre Kopie anlegt und mir die im Komodo öffnet. Wenn ich die bearbeite und speichere kümmert sich Transmit dann wieder um den Upload. So mag ich das.

synergy

Arbeitsumgebung:
Außerdem vergaß ich im ersten Artikel zu erwähnen, dass natürlich immer noch das MacBook links neben mir steht. Da ich mich aber, wenn ich da mal kurz etwas tippen muss, nicht halb nach links drehen möchte, nutze ich Synergy (genauer: Die UI SynergyKM), um das MacBook zu bedienen. Ich kann also den Mauszeiger nach links aus dem Bildschirm des MacMini heraus schieben und Synergy erkennt: Oh, es geht auf dem MacBook weiter. Und bewegt dann da die Maus und hört auf die Tastatur.
Neben dem Vorteil, dass ich eine Maus/Tastatur ohne Kabelgedöns für zwei Rechner nutze, gleicht Synergy auch die Zwischenablagen ab, so dass ich auf dem MacBook etwas in die Zwischenablage kopieren und auf dem Mini woanders einfügen kann.
Wer mit zwei Rechnern arbeitet, dem dürfte der enorme Nutzen klar sein. Synergy arbeitet übrigens auch OS-übergreifend.

Bildschirmkalibrierung:
Ach ja: Ich habe mir einen neuen Spyder gegönnt. Den Spyder4Express gibt es gerade zum Sonderpreis und ich kann es ja nur empfehlen, sich vor einen kalibrierten Monitor zu setzen, wenn man etwas mit Grafik oder Fotos macht.

Sonst ist weiter alles schön, Danke der Nachfrage. Und an Herrn Kocks von Inetsiteworld an dieser Stelle noch einmal ein großes Danke!

Jaja, wenn man bei Strato oder 1&1 ist, passiert einem so etwas natürlich nicht :)

2 Antworten zu “Switch im Home-Office. Nachtrag.”

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