Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Videos oder Filme im Internet zu gucken kann teuer werden

… sagte mir jedenfalls letztens eine Sendung im WDR.

Weil es nämlich verschiedene Anbieter gibt und die einen sind legal und die anderen nicht. Auch wenn man etwas zahlt, ist man nicht automatisch sicher.
Da gibt es nämlich welche, da lädt man automatisch auch selbst was hoch und das ist verboten.
So weit der Bericht im Fernsehen.

Was die Sendung leider nicht tat – ich vermute weil es ja als Werbung hätte ausgelegt werden können, sogar noch als Werbung für die Konkurenz:
Namen nennen.
Den Zuschauern erklären, was Netflix, amazon Prime oder maxdome von Peer2Peer-Anbietern oder KinoxTo oder ähnlichem unterscheidet. Technisch und rechtlich.

Das ist natürlich unglaublich unnütz für den Zuschauer, sehr dumm und irgendwie auch unglaublich schade.
Aber natürlich ist es besser den Zuschauer im Ungewissen zu lassen – am besten erzählt man gar nichts über die Konkurenz und lässt dieses Internet weiter als einen seltsamen gefährlichen Raum dastehen.
Wie 2005. So schön. Nicht.

3 Antworten zu “Videos oder Filme im Internet zu gucken kann teuer werden”

  1. Dentaku sagt:

    Mal ganz abgesehen davon, dass die „Anbieter“, bei denen „[man] automatisch auch selbst was hoch [lädt]“ eine komplett andere Technik verwenden. Das hätten sie ja auch noch erwähnen können.

  2. Christian sagt:

    Ein bisschen anders, ja.
    Ein bisschen wirkte es, als hätten sie „Tabu“ gespielt: beschreiben Sie Kino-Gucken online ohne die Worte „Anbieter“, „amazon“, „netflix“, „maxdome“, „Dienst“ … :(

  3. Christian sagt:

    Dieses Internet wird sowieso überbewertet. Quelle: Fernsehen.

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