Videos oder Filme im Internet zu gucken kann teuer werden

Aus der Kategorie »just TV«

… sagte mir jedenfalls letztens eine Sendung im WDR.

Weil es nämlich verschiedene Anbieter gibt und die einen sind legal und die anderen nicht. Auch wenn man etwas zahlt, ist man nicht automatisch sicher.
Da gibt es nämlich welche, da lädt man automatisch auch selbst was hoch und das ist verboten.
So weit der Bericht im Fernsehen.

Was die Sendung leider nicht tat – ich vermute weil es ja als Werbung hätte ausgelegt werden können, sogar noch als Werbung für die Konkurenz:
Namen nennen.
Den Zuschauern erklären, was Netflix, amazon Prime oder maxdome von Peer2Peer-Anbietern oder KinoxTo oder ähnlichem unterscheidet. Technisch und rechtlich.

Das ist natürlich unglaublich unnütz für den Zuschauer, sehr dumm und irgendwie auch unglaublich schade.
Aber natürlich ist es besser den Zuschauer im Ungewissen zu lassen – am besten erzählt man gar nichts über die Konkurenz und lässt dieses Internet weiter als einen seltsamen gefährlichen Raum dastehen.
Wie 2005. So schön. Nicht.


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

3 Reaktionen

Am 02.02.2017 um 11:14 Uhr schriebDentaku:

Mal ganz abgesehen davon, dass die „Anbieter“, bei denen „[man] automatisch auch selbst was hoch [lädt]“ eine komplett andere Technik verwenden. Das hätten sie ja auch noch erwähnen können.


Am 03.02.2017 um 7:35 Uhr wusste Christian:

Ein bisschen anders, ja.
Ein bisschen wirkte es, als hätten sie „Tabu“ gespielt: beschreiben Sie Kino-Gucken online ohne die Worte „Anbieter“, „amazon“, „netflix“, „maxdome“, „Dienst“ … :(


Am 03.02.2017 um 10:12 Uhr wusste Christian:

Dieses Internet wird sowieso überbewertet. Quelle: Fernsehen.


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