Von der normativen Kraft des faktischen

Aus der Kategorie »just people«

Im Anfang schuf der Lee Server und Client. Und er sah dass es gut war.
Dann passierte erst mal wenig, dann kam die DotComBlase, dann wieder wenig, dann das Web 2.0 und irgendwann in der Zeit war das Web in der Mitte der Gesellschaft – da wo der Gerhard immer hin wollte – muahaha – angekommen.

Das war natürlich einerseits ganz hübsch, weil zum Beispiel Breitbandanschlüsse und mobiles Internet bezahlbar geworden waren, aber es hatte eben auch die DAUs in die bis dahin kuschelige Nerd-Welt gespült.

Auf „meinem“ Server zum Beispiel läuft in direkter Nachbarschaft der installierten Mail-Software auch ein Virenwächter. Der ist einigermaßen strikt eingestellt und das find ich auch ganz gut so.

S. bekam heute vorwurfsvoll mitgeteilt, dass man versucht hätte, ihr eine Mail zu schicken. Die sei aber zurückgekommen, irgendwas mit Viren oder so. Da seien aber bestimmt keine Viren drin gewesen, also wäre da doch bestimmt bei ihr was kaputt.
Hätte man den Text gelesen, hätte man den freundlichen Hinweis gesehen, dass der Virenscanner doppelte Dateiendungen á la „wichtiges dokument. neu.doc“ verdächtig findet und man das Problem durch einfaches Umbenennen oder Zippen der Dateien lösen könnte.
Fehlermeldungen lesen wird aber anscheinend allgemein überwertet, die Grundfähigkeit, eine Datei umzubenennen kann man auch nicht voraussetzen und so hatte ich auf einmal ein Problem, weil da draußen jemand sein Maschinchen nicht bedienen kann. Nicht der unfähige Absender, sondern ich.

Und so hat S. jetzt zusätzlich auch noch einen GMail-Account.
Vielleicht auch besser, man stößt ja eh da draußen immer auf Unverständnis, wenn man bei Diktieren der eigenen eMail-Adresse nach dem „@“ nicht „web.de“ sagt.


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