Was schön war diese Woche

Aus der Kategorie »just jawl«

Es geschafft, zweimal ein paar Gedanken, die mir schon zu lange im Kopf herumirren in eine lesbare Form zu bringen. Hat aber kaum jemand interessiert. Blogs sind echt tot.

Aus irgendeinem Grund eine hübsch-kreative Idee gehabt, die der Kunde auch mag. Und zwar Print! Eine Print-Idee. Quasi fast schon ein Werbemittel. Ist ja sonst gar nicht so mein Gebiet.

Sehr nette Hilfe von alten Kollegen bekommen. Es lohnt sich, auch offene Gräben einfach mal zuwuchern zu lassen, man kann sich dann später viel besser wieder begegnen.

Das Thema von letzter Woche lässt mich nicht los. Die Seelenmasseuse und ich haben da ein bisschen dran rumgedoktort und das war sicherlich sehr gut – aber manche Erkenntnisse über einen selbst brauchen wohl erst ein wenig Zeit, um zu etwas Gutem zu werden. Und auch wenn ich davon fest überzeugt bin, dass das ein gutes Ende haben wird und ich heil und gesund und stark daraus hervorgehen werde: Im Moment hab ich schlicht keinen Boden unter den Füßen.

Aber schön auch diese Woche: Menschen, die ohne zu fragen einfach mal Arm und Herz öffnen, weil sie das mitkriegen.

Abends sind jetzt immer Proben im Scaramouche (wer meine Instagram-Stories* guckt, weiß das). Die sind schön, weil da Menschen sind, die ich gern habe. Und weil ich es als ein ganz großes Privileg empfinde, an so einem Proben-Prozess teilhaben zu dürfen.
Außerdem hatten meine große Klappe und ich angeboten, Musik dafür zu komponieren. Haha, ich! Ich bin Bassist, ich kann quasi per Definition nicht komponieren! Diese Woche war die erste Probe mit meinem fertigen ersten Playback und als ich alles zusammen – also meine Musik und fünfzehn Stimmen zusammen – durchs Theater schallen hörte, das hab ich aber mal gepflegt im Kreis gegrinst.

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind. Ein bisschen seltsam und sehr, sehr schön. (Schon mal einen Film geguckt, in dem Hauptdarsteller am wenigsten Text hat? [Terminator zählt nicht])

Im Audi-Gebrauchtwagen-Zentrum herumgeschlichen und zumindest eine Sorge weniger. Wenn alle B- und C-Pläne schiefgehen, dann finde ich dort innerhalb von wenigen Minuten einen Nachfolger für den aktuellen Wagen (der im April wegkommt).

Kaffee mit einem der liebsten Menschen getrunken haben werden. „Haben werden“ weil: Das ist zwar erst gleich, aber das ist immer verlässlich schön.

*) Genau, die Stories. Ich hab das jetzt so geregelt: Im instagram-Stream gibts die Fotos, die ich mache und in den flüchtigen Stories gibts ein bisschen Alltags-Schnappschüsse.


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

2 Reaktionen

Am 22.11.2016 um 15:03 Uhr ergänzte Kathrin:

Ich denke nicht, dass nur, weil niemand kommentiert, es auch niemanden interessiert, was Du schreibst und denkst. Ich z.b. lese oft Deine Beiträge, manchmal gefällt es mir, manchmal nicht. Fühle mich aber nie veranlasst, was darunter zu schreiben. Aber gut – wenn es Dir was bedeutet – ich hoffe, dass das, was Du da mit Deiner Seelenklempnerin erörterst auch zu was führt und Du letztendlich wieder Boden unter den Füssen hast. Und wenn er gerade weg ist, also der Boden, betrachte es als fliegen.

Alles Gute


Am 22.11.2016 um 16:53 Uhr meinte Christian:

Obwohl ich es ein wenig anders gemeint habe ist das total nett von Dir, deswegen zu kommentieren :)
(Ich sehe ja, wie viele Menschen hier lesen, auch wenn sie nicht kommentieren)
Und: Danke für die guten Wünsche! Fligen ist eigentlich eine schöne Idee …


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