Was schön war diese Woche

Aus der Kategorie »just jawl«

Ja, ich hab letzte Woche etwas geschlunzt und deswegen gibts jetzt hier anderthalb Wochen im Rückblick. Was hauptsächlich daran lag, dass es in der externen Büro-Kommunikation unterschiedliche Definitionen von „noch ein paar kleine Änderungen“ gab. Oder in anderen Worten: Ich hab in der letzten Woche quasi nur gearbeitet, denn was als „kleine Änderungen“ angekündigt war, kostete etwa 20 Stunden aufs geplante Tagesgeschäft für eine Woche obendrauf.

Jetzt höre ich die ein oder anderen sagen: „Sei doch froh, wenn Du als Selbstständiger was zu tun hast“, aber das ist auch nur die Hälfte der etwas komplizierteren Wahrheit, über die die geneigte Leserin gerne unter dem schönen Schlagwort „Work-Life-Balance“ recherchieren mag.

Donnerstag begann dann offiziell mein Urlaub, inoffiziell aber hatte ich bis Freitag noch etwas am Schreibtisch zu tun. Was aber schön war: Trotz allem fiel ich exakt Mittwoch Abend in einen sehr tiefenentspannten Ferienmodus.

Ein lange gehätscheltes Kundenprojekt ist online. #schamloseEigenwerbung

Gute Nachrichten: Die Krankenkasse zeigte sich kulant. Da darf man mal lobhudeln.

Die erste Hälfte einer 25-stündigen Zusammenarbeit mit großer gegenseitiger Zufriedenheit abgeschlossen. Im Rückblick gemerkt, wie viel ich erreicht habe.

Ein Gewinnspiel veranstaltet. Tina Dico hatte mir im Herbst bei Helgi Jonssons Konzert ein paar Abzüge eines Fotos, das ich im April gemacht hatte signiert und ich hab zu Weihnachten ein paar dieser, für Fans doch schon recht exklusiven Stücke verlost. Und es ist unglaublich schön, wie sich die Menschen freuen.
Überhaupt merke ich, wie viel ich von der Arbeit für diese kleine Fanpage zurück bekomme. Ganz großartig.

Ein technischer Durchlauf im Theater. Etwas, was allen Beteiligten außer dem Techniker relativ unsympathisch ist und vielleicht gerade deswegen immer Unmengen Energie verschluckt. Aber auch hier: Lobhudeln, lobhudeln und lobhudeln: Die Schauspieler sind toll und geduldig und supportive. Oder lag es daran, dass ich ja gar nicht als Techniker engagiert bin und selbst nur unterstützend dabei war? Man weiß es nicht.

Überhaupt fügte sich das kleine Theaterstück immer und immer mehr zu einem organischen Ganzen zusammen. (Fand der Autor&Regiesseur&GodfatherOfItAll übrigens auch) Das ist toll anzusehen und macht viel mehr Spaß als manche Probe davor, an deren Ende ich doch noch etwas zweifelte.

Das Katz brauchte neue Tabletten und die dazu nötige Fahrt quer durchs Ruhrgebiet hab ich genutzt, auch mal wieder außerhalb des Theaters Fotos zu machen.

Nach den Proben haben wir endlich „The Blacklist“ geschaut. Warum zum Teufel haben wir das im ersten Anlauf nicht zu Ende geguckt? Ach ja: Es lief im linearen Fernsehen und das passte nicht in unseren Zeitplan.

Die ersten Bilder auf getty. Mal sehen.

Dann begann der tödliche Männerschnubben, der mich arg entschleunigte und so bleibt im Rückblick nur noch mal – ja, so kurz vor einer Premiere ist das Leben hier so monothematisch – das Theater: Da war nämlich die Generalprobe und das waren erstaunlich schon viele Zuschauer. Und die fanden es gut und es lief alles glatt und man sagte mir, die Musik sei gut und man habe auch schon Bilder gesehen und die seien toll – und das machte mich froh.

Außerdem – Nerd-Anhang – entsteht dieser Text hier gerade in Ulysses und das war ja wohl mal die beste Investition in eine Programm, die ich in den letzten Monaten so getan habe. Ulysses gibts zu Weihnachten für kurze Zeit mit 25% Rabatt (affiliate-Link) und wenn ichs jetzt nicht schon hätte würd ichs kaufen.


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