Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

WMDEDGT April 2016

WMDEDGT ist eine Idee von Frau Brüllen zur Förderung der Kultur des Tagebuchbloggens.

Sieben Uhr sieben
Ich wache auf. Also: Ich wache zum zigsten Male auf, den Dank eines Familienmitglieds, der gerne hin und wieder den 5.April dazu nutzt, per Brief seinen Hass über mir auszuschütten hab ich aus Angst miserabel geschlafen. Danke auch dafür.

IMG_5151Ich wache aber auch endgültig auf und stehe auf. Es knackt im Rücken, das muss das Alter sein.
Aber egal, als ich die Treppe runter komme steht da ein Kuchen! Mit Kerzen! Die Liebste hat für mich gebacken, denn heute werde ich … Fünf?? Naja, passten wohl nicht mehr Kerzen drauf :)

Außerdem habe ich heute Urlaub und die Sonne scheint es regnet nicht – das muss ja gut werden!

Zehn Uhr
Ups, da bin ich wohl noch mal eingeschlafen. Die kleine Schwester ruft an und singt mir ein Lied, das ist toll.
Draußen ists grau, es lohnt also überhaupt nicht, da raus zu gehen. Fürchte, ich werde diesen Tag mit einen PS-Controller in der Hand vor dem Fernseher verbringen – was man halt so tut, wenn man 44 ist.
Mal sehen, vielleicht kann ich Euch auch gleich erzählen, dass ich den Bass weiter gebaut habe – drückt Euch und meiner Motivation die Daumen.

Zwanzig nach zwei
Da ich im Moment an der Foto-Challenge 11 Wochen teilnehme, war ich ein bisschen in der Stadt unterwegs, um mich für das Thema dieser Woche umzuschauen. Es lautet „Der hässlichste Ort meiner Stadt“ und es fällt mir natürlich so viel dazu ein. Nehme ich eine der abgerissenen Fabriken? Die vielen leerstehenden Läden der Fußgängerzone? Werde ich metaphorischer und fotografiere meine alte Schule oder das Fraktionszimmer der CDU? Hach, so viele Ideen.
Dummerweise kam ich nicht sooo weit, denn es begann zu regnen. Also so richtig. Das macht zwar alles noch viel hässlicher, aber das war vermutlich nicht der Sinn der Sache.

25653022164_45a15a5252_mUps. 5 nach zwölf
Weil der Tag so doof war, beschloss die Liebste: „Du hast soviel gearbeitet und hast es verdient, wir fahren jetzt nach Dortmund und Du kaufst Dir das iPad.“ Und wer wäre ich, ihr zu widersprechen.
Wir stellten uns also in den Stau nach Dortmund, hielten noch kurz am Nähparadies, liefen zum Apfel-Dealer und … der hatte keine iPads mehr da. Hmpf.
Aber Sushi, Sushi gabs noch. (Nein, nicht beim Apfel-Dealer)

Ich machte noch ein Bild vom Abendsonnen-beschienenen Florian und wir fuhren nach Hause.
Gerade angekommen klingelte das Telefon und eine liebe Freundin sang mir erst ein Lied zum Geburtstag um danach die nächsten zweieinhalb Stunden durchzuquatschen. Das war ein schönes Ende für den Tag.

(to be continued)

Kommentare sind geschlossen.

»