#WMDEDGT Dezember 2017

Aus der Kategorie »just people«

#WMDEDGT ist eine Idee von Frau Brüllen zur Förderung der Kultur des Tagebuchbloggens.

6:55
Höh? Ich könnte aber doch länger schlafen?
Im im Halbschlaf angeknipsten Dokufernsehen lerne ich etwas über die Top 3 der ungemütlichsten Orte der Welt: Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge, Tschernobyl und die Hölle.
Dokufernsehen ist auch nicht mehr das, was es einmal war.
Mal aufstehen und duschen.

16:49
Uups.
In der Zwischenzeit habe ich eine CMS-Schulung vorbereitet, eine CMS-Schulung gehalten und unfassbar viel Kleinkram gemacht. Absprachen, Absprachen, Projektorga, eine winzige Änderung an einer Website hier, ein Script einfügen da und dort ein kurzes Gerspräch darüber, ob das Layout, das sich die Grafik-Agentur so vorstellt, umsetzbar ist. Der einen lieben Bloggerin erklären müssen: Das wir etwas teurer, aber ich bemühe mich, dass es nicht zu sehr teurer wird. Der anderen lieben Bloggerkollegin ihr Konzept gelesen und zum conchieren in den Hinterkopf gelegt,.

Und vor allem: Einblicke in den Arbeitsalltag anderer Menschen bekommen … puh. Ich sag mal so: bevor Ihr meckert, dass irgendetwas an der Schule Eurer Kinder nicht so perfekt rund läuft, wie Ihr es gern in dem Moment hättet, denkt bitte an eins: Diese Menschen reißen sich dort im Großen und Ganzen unter teilweise ungünstigsten Bedingungen ein Bein aus. Schule ist in Deutschland in den letzten Dekaden ebenso langsam wie gründlich herunter gewirtschaftet worden, es wurden Stellen gestrichen, nicht für Nachwuchs gesorgt, Aufgaben vermehrt und dafür nötige Stunden vermindert. Bitte, meckert nicht immer auf Lehrern rum. Meckert lieber gegen das System. Geht zum Kultusministerium und fordert mehr Geld, mehr Stellen, bessere Ausbildung. Geht nicht zu denen, die darunter leiden und sich trotzdem bemühen Eure Kinder gut zu versorgen.
Ja genau, das alles sprang während einer CMS-Schulung in meinen Kopf.

Jetzt ’ne Runde spazieren und den Kopf etwas frei pusten lassen.

20:42
Die Stadt rauf und runter gelaufen, kurz eingekauft, Baden gewesen, Bimbes geguckt. Nicht überrascht gewesen.
Der Tag war zu unstrukturiert, zu chaotisch. Zu schnell hintereinander kamen die verschiedenen Anforderungen, die ich oben in der Formulierung „unfassbar viel Kleinkram“ versteckt habe.
Jetzt Bett.


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