#WMDEDGT Juli 2017

Aus der Kategorie »just people«

#WMDEDGT ist eine Idee von Frau Brüllen zur Förderung der Kultur des Tagebuchbloggens.

7:00 Uhr
Der Wecker klingelt früh. Also früh für meine Verhältnisse, bitte kein Neid.
Grund: Um Acht muss ich bei der Tierärztin sein und die gute Malzpaste kaufen, damit das Katz seine Haare besser wieder aus dem Magen rausbekommt. Außerdem zum Fressnapf, um noch mehr von dem besten (aktuell besten jedenfalls, Katzenbesitzer kennen das, dass Futter immer nur saisonal gern genommen wird) zu kaufen.
Und das muss alles vor neun sein, denn da beginnt die Telko mit @serotonic. „Ist die nicht immer Donnerstags?“ höre ich Sie fragen. Sehr gut aufgepasst, aber aus Gründen haben wir die verschoben. Ich komme drauf zurück.

8:00 Uhr
Ich stehe beim Tierarzt und merke, dass Autofahren schon ganz gut ging, sprechen aber noch nicht. Was steh ich auch so früh auf??

8:25 Uhr
Ich stehe vor dem Fressnapf und muss über mich selber lachen. Wie konnte ich nur denken, irgendein Laden in diesem Kaff hätte vor neun Uhr schon auf?

9:00 – 12:00 Uhr
Telko und Arbeit mit @serotonic. Heute bedeutet das: Ich mache mir Gedanken. Also genauer: ich konzeptioniere daran herum, wie ich mehrere 1000 Dokumente, die in einem Qualitätsmanagementsystem angelegt sind filtern und durchsuchen kann.
Damit das ganze so richtig Spaß macht, erfreut uns zuerst eine Schwalbe vor @serotonics Fenster, die schon auf ihrer Seite schrill klingt. Skype verzerrt das Ganze zu einem Gehirnzereissenden Fiepen. Nachdem sie das Fenster geschlossen hat, beginnt Skype mit digitalen Verzerrungen, nachdem wir aufgelegt haben, beginnt der Nachbar was zu mit der Kreissäge zu sägen.
Keine Ahnung, warum Lärm zum Foltern benutzt wird.

11:40 Uhr
Frau Dico schreibt und ich erfahre, wann Morgen der Soundcheck zu Helgi Jonssons Konzert beginnt. Was wichtig ist, weil ich dort sein darf und mal wieder fotografieren werde.
Irgendwie zwischendurch schreibe ich mir noch mit der Gewinnerin des letzten Gewinnspiels das ich organisiert hatte – damit auch sie weiß, wo und wann sie morgen ihre gewonnenen Tickets bekommt. Sie freut sich arg und ich erinnere mich, dass das einer der Hauptgründe für mich ist, diese kleine Fanpage zu betreiben: Die Freude und Dankbarkeit der Leute. Das Web ist ein guter Platz, wenn wir es dazu machen.

12:00 Uhr
„Auflegen“, schnell was essen, denn ich arbeite auch gerade für eine Agentur, die diese Woche gleich zwei Websites launchen will. We call it double fun. Das ist ein Fachbegriff.

Beide Sites sind aber schon relativ weit, so dass wir heute nur noch ein paar Korrekturen erledigen müssen. Dann guckt schnell der Kunde, dann kommen noch ein paar letzte Korrekturen, dann gehts kurz zum Kunden, dann …

16:38 Uhr
Eine SMS: Wir können online gehen. Wen’s interesiert: Einmal im Jahr bringen wir eine neue Ausgabe eines Kundenmagazins online. Hier kann man es sich ansehen. Die Gestaltung kommt von der Agentur, ich bin für die Programmierung zuständig.
Die andere Website ist noch zur Ansicht beim Kunden, vielleicht gibts Freitag noch letzte Korrekturen.

17:30 Uhr
Wir sind online und ich fahre ein Stündchen ans Wasser. Mal was anderes sehen als Bildschirme.

18:30 Uhr
Feta, Melone die wilden 70er und ein bisschen Bloggen. Außerdem liegen hier noch ein paar Interviewfragen rum, die ich dringend beantworten möchte.
Mal sehen, ob ich früh schlafen kann; ich bin ehrlich gesagt ein wenig aufgeregt vor Morgen. Ich hoffe aber auch, das sich das nie ändert.


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Christian Fischer ist Webworker und schreibt bereits seit 2001 dieses Blog. Es geht um dies und das, Musik, Filme, Konzerte, das Leben allgemein und alles, was mir sonst noch so schreibenswert vorkommt. Hier findest Du eine Übersicht über alle Themen.

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