Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Woanders

Und wieder ist einer der Tage, wo man überlegt, ob man hier einfach so bloggen kann, ob man einfach hier Dinge ins Netz schreiben kann.

Viel war es eh nicht, diese Woche. Zum einen ging es um Empathie, ein nie falsches Thema. Wie sie entsteht, warum sie manchen fehlt. Das sind ja nicht unwichtige Fragen dieser Tage. Nein, nicht dieser Tage, das ist eigentlich immer interessant. Empathie können wir alle nie genug haben.

Und zum anderen fand ich einen netten kleinen Artikel, der auch für Anfänger erklärt, wie man auf dem Laternen- (oder: St. Martins-Umzug, wie er Säkularisierung-hin-oder-her mancherorts immer noch genannt wird) schöne Fotos hinbekommt. Jetzt ist der Umzug zwar schon rum, aber dunkel ists immer noch und Kinder bleiben ja auch meist noch ein paar Jahre länger. Also ruhig mal reingucken.

Aber je länger ich hier tippe: Ich mag nicht in Angst erstarren. Ich glaube, dass das stärkste, was man Terror entgegensetzen kann, keine-Angst ist. Also hinaus in die Welt, mit meinen kleinen Links hier.

Warum ich manches, was im Moment so auf mich einprasseln möchte nicht an mich heranlassen kann, hat Patricia in einem Satz perfekt zusammengefasst: Ich will aber nicht handlungsunfähig sein, ich will meinen Teil zu einer besseren Welt beitragen, egal wie verschwindend winzig und am Ende lächerlich er sein mag.

Und darüber hinaus sage ich nichts, ich weiß nichts zu sagen. Wenn überhaupt wüsste ich was zu fragen, aber alle Fragen hat Jan Böhmermann schon gestellt. Ich schließe mich da an.

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