Woanders

Aus der Kategorie »just links«

Als ich das Wort „Prokrastination” kennen lernte, da war das natürlich auf Twitter und äußerte sich hauptsächlich im dauerndem Übermitteln neuer HighScores im sog. „Kügelchenspiel”. Und im nachhinein glaube ich, wir fanden uns da oft ganz niedlich mit. Kann aber auch unniedlich sein.

Wobei natürlich – jetzt mal weg von diesem speziellen Fall – die Möglichkeiten zur Ablenkung in unserem ach so hippen Arbeitsumgebung reichlich gesäht sind. Wir müssen gucken, was bei Twitter los ist, ob bei facebook mehr los ist, ob es bei instagram was neues zu essen gibt und dann vor dem Loslegen noch einmal kurz in die Mails … wir kennen das alle. Philippe Wampfler hat eine Woche versucht, ohne Handy und ohne diese ganzen Ablenkungen zu leben (hat so mittel geklappt) und kommt im Fazit zu einem wunderbar unaufgeregten Schluß.

Geht aber auch ganz anders: Das alles kann nämlich auch ein Beruf sein, wie Luca im Interview erklärt.

Kommen wir zu Ablenkung der anderen Art. „The internet is for porn”, sang es uns einst fröhlich aus einem Video entgegen. Das war ganz lustig, dieses Video.
Überhaupt nicht lustig ist, wenn die Menschen im Porn da gar nicht sein wollen. Und während uns abgeklärten Internetpeople nahezu klar ist, dass man da nix mehr machen kann, hat eine Mutter in Amerika den Kampf für ihre Tochter aufgenommen. Sehr beeindruckend. Und sehr erschreckend, wie groß der Aufwand werden musste.

Neben derart verletzten Persönlichkeitsrechten treffen wir im Web ja vermutlich nur noch häufiger auf verletzte Urheberrechte. Ein schwieriges Thema; dem Laien ist es oft nicht so einfach klar zu machen, was er darf und was nicht und Politiker brauchen wie so oft etwas länger. Nahezu unterhaltsam wird es, wenn die Politiker sich dann auch als Laien herausstellen. Und sich auch wie solche herausreden möchten.

Mein Lieblingslied in der letzte Woche war Under the bridge. Was bedeutet, dass ich viel Bass gespielt habe.


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