Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Woanders

Demokratie ist manchmal schwer auszuhalten. Wenn die Mehrheit eine andere Meinung hat, obwohl man es selbst so genau weiß zum Beispiel. Oder wenn sich Gerichtsurteile, wenn sich Gesetze dem, was man so den gesunden Menschenverstand nennt, irgendwie entziehen. Wenn zum Beispiel jemand, der drei, nein achtzehn, nein achwereißwieviele Millionen Steuern hinterzogen hat dreieinhalb Jahre ins Gefängnis soll – wie lange muss dann wohl ein notorischer Schwarzfahrer ins Gefängnis? Schwer zu verstehen.

Wenn wir schon bei schwer zu verstehenden Urteilen sind, dann können wir auch gleich noch den Bogen schlagen und zu schwer zu verstehenden Ermittlungsarbeiten kommen. Genau: Die NSU-Geschichte. Was sind das für Menschen, wie konnten die zu dem werden, was dann Jahre lang mordend durch Deutschland zog und dabei ja noch an irgendetwas glaubte? Man versucht, sich anzunähern.

Und auch an anderer Stelle stehen sich nicht nur Polizeilogik und gefühlte Logik, sondern tragischerweise auch Polizeilogik und geltendes Recht gegenüber. Was tun? Aufstehen, zusammenhalten und es ihnen erklären. Meint jemand der aufstand, weil er sein Recht kannte.

Kommen wir von den großen zu den kleinen Themen, vom Land zu einer kleinen Stadt, zufällig zu der, in der ich lebe. Da sollte „sogenanntes WLAN” an Schulen eingeführt werden. Aber keine Sorge, so neumodischer Kram hat hier keine Chance.
Ich lebe so gerne hier.

Apropos „neumodischer Kram”: Selfies. (Na, war das ’ne Überleitung?) Waren die nicht sogar Wort des Jahres? Die haben es sogar auf die Oskars geschafft, schafften es, zum most-retweetet Dings der Welt zu werden – und das sogar ohne dass Frau Lawrence ihre Brust rausholte.
Frau Winnemuth hat hinter die Kulissen geguckt. Da ist wie oft nicht alles so hübsch.

Musik hab ich nicht gehört in der letzten Woche, aber in eigener Sache würde ich Sie gerne zur Frau Nessy rüberschicken. Die hat nämlich ein neues virtuelles Zuhause und ich freue mich sehr, dass sie mich darum bat, ihr das zu gestalten und zu programmieren.

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