Dies ist das archivierte jawl.


jawl bedeutet „just another Weblog“ und war vom 6.4.2001 bis zum 4.1.2018 das Blog von Christian Fischer. Das Blog wird nicht mehr weiter geschrieben, bleibt aber als Archiv online. ’cause: Don’t change a running URL ;)

Woanders

Die Nerds betrachteten es schon lange mit Kopfschütteln: Ein eher zweifelhafter Dienst (Whatsapp) wird zum quasi-Standard im Messenger-Markt. Und erst als der an den meistgehassliebten Internetdienst (facebook) verkauft wird, posten alle bei eben facebook an ihre Chronik, dass sie aber nun nicht mehr bei WhatsApp bleiben können. Wahlweise – weil es ja cool ist dagegen zu sein – dass sie jetzt erst Recht zu WhatsApp gehen. Oder dass ihnen das alles egal ist. Hauptsache man hat bei facebook seine Meinung gesagt. Aber: Was wäre denn sicher?

Apropos „sicher”. Denkt man an Hacker, denkt man meist an Jungs in Hoodies, die, nur vom Bildschirmflimmern beleuchtet, nachts zwischen leeren Pizzakartons Passwörter entschlüsseln und Firewalls niederringen. Und da muss man sich als Normalbürger ja nun wirklich nicht drum kümmern. Aber vielleicht war ja auch der nette neue Kollege gestern ein Hacker und Sie haben ihm beim ersten Plausch an der Kaffeemaschine den Firmenserver geöffnet? Kann man mal drüber nachdenken.

Keine Überleitung. Kalle Krawinkel ist tot und das ist schade, wie immer wenn jemand stirbt, der mal irgendwie präsent und gefühlt wichtig war. Auch wenn man es erst Jahrzehnte später merkt. Ich hatte zum Beispiel mal eine gewidmete Autogrammkarte von Trio, weil ein Freund auf dem Weg aus dem Urlaub an Großenkneten vorbei kam und einfach geklingelt hatte. Damals nicht zu schätzen gewusst, verklüngelt. Doof.

Von Trios Dadaismus zu meinem dieswöchigen Lieblingswort ist es nicht weit. Von Trios Dadaismus zur Geschichte, um die es da geht ebenso wenig. Das Wort ist „kokolorösesten” und es geht darum, dass die Hamburger ein Geräusch gegen ein anderes ersetzt haben, weil die Menschen das Geräusch immer falsch gedeutet haben. Das neue werden sie bestimmt dann jetzt wie vorgesehen deuten.

Naja, die Menschen tun ja eh meist alles anderes, als man sich das in den Meetings so ausdenkt. Trotzdem (Webdesign-Link), kann man ja wenigstens versuchen, ihnen entgegen zu kommen.

Mein Lieblingslied in der letzten Woche war „Gift with a golden gun”. (officially alter Sack)

3 Antworten zu “Woanders”

  1. Isabo sagt:

    Neinnein, das hast Du ganz falsch verstanden! Das andere Geräusch gab es vorher auch schon. Bisher kam erst die Durchsage, dann das Piepsen. Jetzt fällt die Durchsage weg und es piepst nur noch. Weil die Leute bei der Durchsage noch schnell reingesprungen sind.

  2. Christian sagt:

    Ah. Das macht natürlich viel! mehr! Sinn!

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